Tibetzentrum Hüttenberg
   
 

3. Juli 2010 – Seminar „Stress und Depressionen in der Traditionellen Tibetischen Medizin“

Wie brisant dieses Thema ist, zeigte sich an den TeilnehmerInnenzahlen – fast 20 Personen nahmen sich an diesem heißen Wochenende einen ganzen Tag lang Zeit, um mehr über die Behandlungsmöglichkeiten des traditionellen tibetischen Heilwissens zu erfahren.
Nach einer allgemeinen Einführung in die grundlegende Philosophie dieses ganzheitlichen Medizinsystems erklärte Dr. Namdol Lhamo vom Tibetischen Medizin- und Astrologieinstitut, Dharamsala, Indien, die auf das Störungsbild „Stress“ bzw. „Depression“ abgestimmten Methoden.
Bei jeder Behandlung, die diesem System folgt, stehen Empfehlungen betreffend die Ernährung und das Verhalten der Hilfesuchenden an erster Stelle. So sollen gestresste oder deprimierte Menschen ihr erhöhtes „Lhung“ (Windenergie) nicht noch weiter steigern, indem sie übermäßig Rohkost essen, fasten oder zuwenig schlafen, oder sich kaltem Wind aussetzen. Gemäß dem ganzheitlichen Weltbild der Traditionellen Tibetischen Medizin wird auch empfohlen, die Gesellschaft von liebevollen und freundlichen Menschen zu suchen und negative Gespräche zu vermeiden. Als zusätzliche therapeutische Möglichkeit zeigte Dr. Namdol Lhamo spezielle Massagetechniken mit warmem Sesamöl (Bilder).

3. Juni 2010: Modul 4 des Diplomlehrgangs Traditionelle Tibetische Medizin gestartet

Der Diplomlehrgang "Grundlagen der Traditionellen Tibetischen Medizin" hat fast 50 TeilnehmerInnen, was ihn zu einem der größten Ausbildungslehrgänge für Tibetische Medizin im Westen macht. Die Qualität und Authentizität der Inhalte werden durch die enge Kooperation mit Men-Tsee-Khang sichergestellt, der offiziellen tibetischen Ausbildungsinstitution für traditionelle Medizin in Dharamsala, Indien.
Für das Ausbildungsmodul 4 sind am 3. Juni wiederum knapp 50 TeilnehmerInnen für mehr als eine Woche nach Hüttenberg/Knappenberg angereist und vertiefen eine Woche lang unter Leitung von Dr. Namdol Lhamo ihre Kenntnisse der Traditionellen Tibetischen Medizin.
Vom Direktor des Tibetzentrums - I.I.H.T.S. Geshe Tenzin Dhargye wurden bei der Eröffnung weiterführende Kurse nach Abschluss des Grundlagendiploms in Aussicht gestellt. Die meisten der Teilnehmer/innen haben vor, das gelernte Wissen auch in ihrer beruflichen Praxis anzuwenden.

März 2010 - Diplomlehrgang Grundlagen der TTM mit Erfolg gestartet

 

Im März startete der erste Diplomlehrgang Grundlagen der Traditionellen Tibetischen Medizin. Der Großteil der TeilnehmerInnen ist ausgebildet in einem Gesundheitsberuf und arbeitet als Mediziner/in, Heilmasseur/in, Psychotherapeut/in uä. Alle zeigten sich beeindruckt von der tibetischen Ärztin Dr. Namdol Lhamo, die ihr profundes Wissen ruhig und klar, humorvoll und kompetent vermittelte.

Das hohe fachliche Niveau und Engagement der TeilnehmerInnen zeigte sich auch in den Fragen und Gruppendiskussionen, die von Kompetenz und Vielfalt geprägt waren und eine Bereicherung für alle Anwesenden darstellten. „Ich freue mich über die interessanten  Beiträge der TeilnehmerInnen und kann auch viel von ihnen über den westlichen Zugang zu Gesundheit und Krankheit lernen. Dies ist besonders wertvoll und hilfreich und kann dem Wohl der Menschen dienen“, ist Dr. Lhamo überzeugt.

Personen aus unterschiedlichen europäischen Ländern haben sich für den Diplomlehrgang „Grundlagen der TTM“ angemeldet und es kommen noch immer weitere dazu, die dann am 24. Mai mit der geblockten Variante beginnen.

Wenn Sie an der berufsbegleitende Variante des Lehrgangs teilnehmen möchten, jedoch die ersten Module versäumt haben, so können Sie gerne auch jetzt noch einsteigen, indem Sie den ersten Teil des Lehrgangs im Blockkurs nachholen, der am 24. Mai beginnt. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte unser Büro, wir beraten Sie gerne!

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